Seit 2026 müssen förderfähige Luft-Wasser-Wärmepumpen 10 dB leiser sein als der EU-Standard. Wir erklären die neuen Schallvorgaben und was sie für Sie bedeuten.
Luft-Wasser-Wärmepumpen erzeugen Schall — das ist einer der häufigsten Kritikpunkte. Seit 2026 gelten verschärfte Vorgaben, wenn Sie Förderung beantragen.
Seit dem 1. Januar 2026 müssen außenaufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpen im Rahmen der KfW-Förderung (BEG EM) mindestens 10 dB leiser sein als der Grenzwert der EU-Ökodesign-Verordnung.
📌 Aktueller Bericht: Das Bundeswirtschaftsministerium hat die neue Gebäudeförderung ab 21. Juli 2026 bekanntgegeben — inklusive der Schallanforderungen.
Dezibel (dB) ist eine logarithmische Skala:
Eine Verringerung um 10 dB ist also deutlich hörbar — das Gerät wirkt im Alltag nur noch halb so laut.
Neben der Förderung gelten auch baurechtliche Vorgaben zur Schallemission. Die TA Lärm (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm) legt Grenzwerte fest, die nach Gebietsart variieren:
📊 Studie: Im Fraunhofer-ISE-Projekt „WP im Bestand" wurde auch das Schallverhalten von Wärmepumpen in Bestandsgebäuden untersucht — die Ergebnisse fließen in die neuen Anforderungen ein.
Mit unserem Schallpegelrechner prüfen Sie, ob Ihr geplanter Aufstellort den Anforderungen entspricht — und welchen Abstand Sie einhalten sollten.
Quellen: BMWK, Fraunhofer ISE, TA Lärm.

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