Jede Wärmepumpe hat einen Heizstab. Aber wann springt er an und was kostet das? Wir erklären, wann der Heizstab sinnvoll ist und wann er zum Kostenfalle wird.
In jeder Wärmepumpe ist ein elektrischer Heizstab verbaut. Er sichert die Wärmeversorgung, wenn die Wärmepumpe an ihre Grenzen stößt. Aber er ist teuer im Betrieb.
Der Heizstab (auch Zuheizung genannt) schaltet sich in folgenden Situationen ein:
Der Heizstab wandelt Strom direkt in Wärme um (1 kWh Strom = 1 kWh Wärme). Die Wärmepumpe hingegen erzeugt aus 1 kWh Strom etwa 3–4 kWh Wärme (JAZ 3–4).
Der Heizstab ist also viermal teurer als die Wärmepumpe.
📊 Studie: Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) hat im Projekt „WP im Bestand" untersucht, wie oft der Heizstab in der Praxis anspringt. Das Ergebnis: Bei richtig dimensionierten Anlagen läuft der Heizstab unter 5% der Jahresheizarbeit — die Kosten bleiben überschaubar.
Lassen Sie die Heizlast professionell berechnen, bevor Sie eine Wärmepumpe kaufen. Eine zu kleine Anlage wird teuer — eine zu große verschwendet Geld bei der Anschaffung.
Quelle: Fraunhofer ISE, Forschungsprojekt „WP im Bestand".

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