
Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) 2026 verändert die Kostenlage für Vermieter grundlegend: Wer auf fossile Heizung setzt, haftet künftig für steigende CO₂-Kosten. Wer auf Wärmepumpe umsteigt, gewinnt.
Gas und Öl? Ab sofort dein Problem. Wärmepumpe? Kosten traegt der Mieter. Neues Gesetz 2026: Warum Vermieter mit Waermepumpe jetzt klar im Vorteil sind Am 30. April 2026 wurde das Gebaeudemodernisierungsgesetz (GMG) beschlossen und es veraendert die Kostenlage fuer Vermieter grundlegend. Bisher konnten Vermieter die gesamten Heiznebenkosten auf ihre Mieter umlegen, unabhaengig davon, wie ineffizient oder teuer die eingebaute Heizung im Betrieb war. Das neue GMG bricht mit diesem Prinzip. Was hat sich konkret geaendert? Wer als Vermieter eine Gas- oder Oelheizung einbaut oder betreibt, haftet kuenftig fuer einen Teil der Folgekosten: CO2-Preis, Gasnetzentgelte und Biogasaufschlaege werden haelftig geteilt, also 50/50 zwischen Vermieter und Mieter. Das klingt zunaechst ueberschaubar. Aber bedenke: Der CO2-Preis liegt 2026 bei 55 bis 65 Euro pro Tonne, Tendenz steigend. Ab 2028 soll er sich im freien europaeischen Emissionshandel bilden. Je laenger du wartest, desto teurer wird es. Wer zahlt bei Gas und Oel, und wie viel? Je schlechter der energetische Zustand eines Wohnhauses ist, desto hoeher ist der CO2-Kostenanteil, den der Vermieter uebernehmen muss, bis zu 95 Prozent bei voellig unsanierten Gebaeuden. Das bedeutet: Vermieter mit alten, schlecht gedaemmten Haeusern und fossiler Heizung tragen den Loewenanteil der steigenden CO2-Kosten, und das Jahr fuer Jahr. Die Loesung: Waermepumpe Wer mit erneuerbaren Energien wie einer Waermepumpe heizt, zahlt keine CO2-Abgabe. Damit entfaellt nicht nur der Vermieteranteil an der CO2-Umlage, er entfaellt komplett. Die laufenden Heizkosten (Stromverbrauch der Pumpe, Wartung) werden ganz regulaer als Nebenkosten auf die Mieter umgelegt. Das Ergebnis: Kein CO2-Risiko. Keine steigenden Pflichtbeteiligungen. Planungssicherheit. Und die Investitionskosten? Vermieter duerfen bis zu 8 Prozent der Investitionskosten auf die zuvor uebliche Jahresmiete aufschlagen, wenn durch den Einbau der Waermepumpe Energie eingespart wird oder der Gebrauchswert der Immobilie steigt. Dazu kommen attraktive staatliche Foerderungen (BEG), die die Investition erheblich senken. Fazit: Wer bei Gas bleibt, zahlt drauf, wer wechselt, gewinnt. Das neue Gebaeudemodernisierungsgesetz ist ein klares Signal: Der Staat macht fossile Heizungen fuer Vermieter zunehmend teuer. Wer jetzt auf eine Waermepumpe umsteigt, sichert sich niedrigere laufende Kosten, hoehere Planungssicherheit und eine zukunftsfaehige Immobilie.
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